Burgverein Wolkenstein
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Wolkensteinstraße 261 |
Der neue Burgverein Wolkenstein wurde im Jahre 1986 gegründet und hat zur Zeit ca. 150 Mitglieder. Der Verein hat sich zur Aufgabe gesetzt, die Restbestände der Ruine Wolkenstein zu sichern, die Gemäuer zu schützen und nach Möglichkeit originalgetreu zu restaurieren. Dies ist in großem Umfang bereits geschehen.

Die Ruine Wolkenstein wurde somit zu einem gepflegten und beliebten Ausflugsziel mit herrlichem Blick über das gesamte mittlere Ennstal.
Alljährlich findet eine Sonnwendfeier am Burghof statt. Fallweise wurden auch Burg- und Kulturfeste abgehalten. Die Ruine Wolkenstein befindet sich in Privatbesitz und ist denkmalgeschützt.
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Durch gut erhaltene Wege kann man die Ruine in einem 15 Minuten Spaziergang erreichen. Auf der Ruine angekommen, bietet Ihnen die umliegende Landschaft ein atemberaubendes Panorama. Schautafeln informieren Sie über die Geschichte und Bedeutung der einstigen Burg.

Zur Geschichte:
Die Burg Wolkenstein war eine der besten wehrhaften Burgen von Ennstal. Die geschichtlichen Daten weisen schon auf das Jahr 1099 zurück, wo sie ursprünglich mit Ulrich von Wolkenstein, als ein bemerkbar machendes Geschlecht erbaut erscheint. Doch dürfte die Burg eng mit den Ereignissen im Ennstal des 8. und 9. Jahrhundert verbunden sein.
Zu Beginn existierten nur Schutzwälle, danach kamen die Zisterne und der Rundturm dazu. So nahm die Burg langsam an Größe zu.

In den Jahren 1050 und1100 wurde die Burg abermals vergrößert. In dieser Zeit wurde der Sitz des Landgerichtes auf Burg Wolkenstein verlegt und Werses (Wörschach) somit zum Mittelpunkt des Tales.
Von 1542 bis 1592 erlebte Wolkenstein seine glücklichsten Jahre, denn unter Freiherr Hoffmann wurde die Burg weiter vergrößert und sorgsam umhegt und gepflegt. Danach kam Wolkenstein in den Besitz des Stiftes Admont. Bereits 1630 galt die Burg als unbewohnbar und das Landgericht übersiedelte.

Wolkenstein war noch bis 1750 sporadisch bewohnt. Nachdem die Dächer wegen der damals üblichen hohen Dachsteuer abgetragen wurden, war das Mauerwerk schutzlos der Witterung ausgeliefert und der Verfall der Burg begann.
Seit 1850 steht Wolkenstein bereits als vollständige Ruine, deren Bausubstanz der heutigen Anlage sehr ähnelt.
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